Der Begleithund ist eine der grundlegenden Disziplinen im Hundesport. Unter dem Begriff Begleithund versteht man auch die Richtlinien des VDH (Verband für das Deutsche Hundewesen). Diese Disziplin besteht aus insgesamt drei Stufen mit je drei Kategorien (Nasenarbeit, Unterordnung und Führigkeit), welche Hund und Hundeführer erreichen können.

Was lernt der Hund?

Das Ziel der Begleithundeprüfung ist es dem Hund und Hundehalter eine Grundausbildung zu vermitteln. Der Hund soll dabei ein sozialer und zugänglicher Begleiter des Hundehalters werden. Jede der drei Begleithundeprüfungen beinhaltet drei Kategorien: Nasenarbeit, Unterordnung und Führigkeit. Bei jeder Prüfung erhöht sich der Schwierigkeitsgrad in den drei Kategorien.

Wer darf eine Begleithundeprüfung ablegen?

Hunde aller Rassen, sowie Mischlinge, können die Begleithundeprüfung ablegen. Der Hund sollte mindestens 15 Monate alt sein. Größe und Gewicht des Hundes spielen dabei keine Rolle.

Die Begleithundeprüfung ist normalerweise die erste Prüfung innerhalb des Hundesports und kann nur von Mitglieder eines Hundesportvereins, welcher dem SGSV angehört, abgelegt werden.

Begleithundeausbildung

Die Begleithundeausbildung legt den Schwerpunkte auf Unbefangenheit, Sozialverträglichkeit,Gehorsam und Verkehrssicherheit in der Öffentlichkeit. Die Ausbildung endet mit der Begleithundprüfung (BH), in der die Alltagstauglichkeit des Hundes überprüft wird. Sie ist eine Grundprüfung und die Grundlage für die Teilnahme an weiteren Prüfungen und Wettkämpfen im Hundesport.

Das Mindestalter des Hundes für die Prüfung beträgt 15 Monate. 

Die Prüfung selbst besteht aus zwei Teilen. Im ersten Teil der Prüfung (Unterordnungsteil), muss der Hund sich problemlos von seinem Hundehalter durch verschiedene Situationen und Aufgaben führen lassen. Sie erfolgt nach einem festgelegten Schema. Gefordert wird Fußgehen mit und ohne Leine, Durchgehen einer Menschengruppe, Sitzübung und Ablegen in Verbindung mit Herankommen. Eingefügt sind Wendungen, Tempowechsel und Anhalten. Außerdem muss der Hund, während ein anderes Mensch/Hund-Team seinen Unterordnungsteil absolviert, unangeleint in einer Entfernung von 30 Schritt eine Ablage unter Ablenkung zeigen. Nach bestandenem Unterordnungsteil wird im zweiten Teil außerhalb des Hundeplatzes das Verhalten des Hundes im öffentlichen Raum gegenüber anderen Verkehrsteilnehmern und Hunden überprüft.

Die gesamte Prüfung muss ohne Hilfsmittel abgelegt werden.

Fragen? - Schreiben Sie Uns